| Das Nordfriesische Jahrbuch | H | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Neue Folge des NORDFRIESISCHEN JAHRBUCHs setzt seit 1965 die Jahrbücher des Nordfriesischen Vereins für Heimatkunde und Heimatliebe (seit 1903/04) und des Nordfriesischen Instituts (seit 1949) fort. Seine Aufsätze enthalten neue Erkenntnisse zu Themen der Region. Durch fast ein Jahrhundert hat sich so ein wertvoller Fundus an Wissen über Nordfriesland angesammelt. Redaktion: Hans Carstensen, Volkert F. Faltings, Jarich Hoekstra, Albert Panten, Fiete Pingel, Thomas Steensen Wie spiegelt sich friesische Identität in Gedichten wider, die im 18. und vor allem im 19. Jahrhundert auf Friesisch zu Ehren von gekrönten Häuptern verfasst wurden? Mit dieser Frage befasst sich der aus Ostfriesland stammende Kieler Nachwuchsfrisist Temmo Bosse in seinem Beitrag im "Nordfriesischen Jahrbuch" 47 (2012). Wie sich die Zeit des nationalen Erwachens und des deutsch-dänischen Konflikts in der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Überlieferung von Koldenbüttel niederschlägt, hat der frühere dortige Pastor Johann-Albrecht Janzen erarbeitet. Dietmar Steenbuck von der Landesforstverwaltung schildert die Entwicklung des Naturschutzgebietes Eichkratt Schirlbusch bei Drelsdorf, anhand derer sich verschiedene Phasen des Naturschutzdenkens nachvollziehen lassen. Der nordfriesische Pastor Ernst Martin Dahl würdigt seinen westfriesischen Amtsbruder Bernard Smilde, der wesentlich zur Stärkung der friesischsprachigen Verkündigung auch in Nordfriesland beigetragen hat. Mit friesischen Redewendungen, in denen Tiervergleiche zur Charakterisierung von Menschen herangezogen werden, befasst sich die junge Föhringer Sprachforscherin Keike Faltings. Die Umwandlung des Amrumer Friedhofes mit seinen Seefahrergrabsteinen zur Touristenattraktion ist das Thema von Prof. Dr. Martin Rheinheimer von der Syddansk Universitet, Esbjerg. Der Niebüller Geschichtsforscher Albert Panten stellt drei Veröffentlichungen zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte Nordfrieslands vor und ergänzt sie mit eigenen Quellenbefunden. Dr. Ulf Timmermann würdigt Prof. Nils Århammar zum 80. Geburtstag (bitte hier klicken). Angeschlossen ist eine Bibliografie seiner seit 1997 erschienenen Veröffentlichungen; die Beiträge für die Monatszeitschrift "Der Helgoländer" 1996-2011 wurden gesondert bibliografiert. Buchbesprechungen und eine Aufstellung der 2010 in Zeitungen und Zeitschriften erschienenen nordfriesischen Texte runden das Nordfriesische Jahrbuch ab. Das Jahrbuch umfasst 208 Seiten, kostet 9,80 Euro und ist erhältlich über den Buchhandel oder im Nordfriisk Instituut in Bredstedt. Mitglieder des Vereins Nordfriesisches Institut können jeweils ein Exemplar des Jahrbuchs 2012 kostenlos anfordern. Bestellformular: für die Ausgabe des Jahrbuches 2012
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