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Freesk Uurdebuk


Deutsch
«Sprachenwahl»
Friesisch

Das Freesk Uurdebuk entstand auf Grundlage einer Vorlage von Peter Jensen. Dieser frühe Sprachpfleger hinterließ bei seinem Tod 1939 das Manuskript einer verbesserten und wesentlich erweiterten Neufassung seines bereits 1927 erschienenen "Wörterbuchs der nordfriesischen Sprache der Wiedingharde". Es enthält eine große Bandbreite von jetzt weitgehend in Vergessenheit geratenem Wortgut und Redewendungen und kann als Ganzes die wohl reichhaltigste und vielseitigste aller Aufzeichnungen einer nordfriesischen Einzelmundart genannt werden. Das Ziel dieser Neubearbeitung ist, auf der Grundlage von Jensens Arbeit den gesamten autochthonen Wortschatz des Wiedingharder Friesisch zu erfassen und möglichst vollständig semantisch zu beschreiben. Das Wörterbuch soll damit sowohl die Funktionen eines Bedeutungswörterbuchs als auch die eines zweisprachigen passiven friesisch-deutschen Wörterbuchs erfüllen. Damit wendet es sich einerseits an Mundartforscher, Philologen, Historiker, Volkskundler und Heimatforscher, andererseits aber auch an Sprachfriesen, Friesischlehrer und -lernende sowie an alle in der regionalen Sprach- und Kulturarbeit Tätigen.

Kurzbeschreibung: Adeline Petersen/Bo Sjölin/G. H. Walker/Ommo Wilts:
Freesk Uurdebuk.
Hrsg. vom Wiedingharder Friesenverein in Zusammenarbeit mit der Nordfriesischen Wörterbuchstelle der Universität Kiel, Neumünster 1994, ISBN 978-3-529-04618-6, 183 S., Hardcover, 17,80 €,

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Redaktion/Contentmanagement: Nordfriisk Instituut

       
Adeline Petersen
Bo Sjölin
G. H. Walker
Ommo Wilts