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Husum im Zentrum


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Die Zentralität Husums zeigt sich in Bereichen wie Küstenschutz, Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte, Bildung und Kultur. Seit über vier Jahrzehnten ist Husum Kreisstadt des Kreises Nordfriesland. In ihrem Beitrag in der soeben vom Bredstedter Nordfriisk Instituut herausgebrachten Schrift „Husum im Zentrum“ untersuchen Fiete Pingel und Professor Dr. Thomas Steensen die Ausstrahlung der Stadt auf die sie umgebende Region über die Jahrhunderte. Sie stellen heraus, dass Husum mehrfach für friesische Bestrebungen bedeutsam war, und fragen nach dem Stellenwert in der Gegenwart.

Mit Entwicklung und Perspektiven der Husumer Baukultur befasst sich der frühere Bürgervorsteher und führende Kenner der städtischen Kultur Dr. Ulf Dietrich von Hielmcrone. „Das Husumer Stadtbild ist ein Schatzkästlein, aber es ist keine Schatztruhe mit überreich gefülltem Inhalt. Unser Erbe ist sehr bunt und vielfältig, aber eben auch schmal. Und wir können auf keines dieser Beispiele verzichten.“ So bilanziert er seine Eindrücke und appelliert an Bauherren und Architekten, pfleglich mit der Bausubstanz umzugehen.

Die Grundlage der beiden Artikel bilden Vorträge, die im Rahmen der vom Nordfriisk Instituut ausgerichteten Reihe „Husum – Kreisstadt der Nordfriesen“ im Ratssaal der Stadt gehalten wurden. „Vor Ihnen liegt eine immer informative und bisweilen hochspannende Lektüre.“ So eröffnen Bürgervorsteher Peter Empen und Bürgermeister Uwe Schmitz ihr Geleitwort. Sie weisen darauf hin, „dass in Nordfriesland gemeinsames Handeln zumindest unabdingbar notwendig werden wird, wenn es gilt, den Herausforderungen des demografischen Wandels mit all seinen Facetten zu begegnen. Ohne eine Besinnung auf die (nord)friesischen Tugenden“, so fahren sie fort, „droht unserem Kreis ein massiver Verlust an Lebensqualität für Einheimische und Gäste“.


Kurzbeschreibung:
Husum im Zentrum.
Mit Beiträgen von Fiete Pingel, Thomas Steensen sowie Ulf Dietrich von Hielmcrone
64 S., ISBN 978-3-88007-392-0,
Verlag Nordfriisk Instituut, Bräist/Bredstedt 2014, 7,80 €.
(Mitgliederpreis 6,24 €)

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Redaktion/Contentmanagement: Nordfriisk Instituut