Der Plan einer eigenen Zeitschrift stand schon am Beginn der nordfriesischen Bewegung. In seiner Schrift "Fünf Worte an die Nordfriesen" unterbreitete der Pastor und engagierte Friese Christian Feddersen 1845 den "Friesen der Marsch, Friesen der Geest, der Eilande und des Festlandes, Friesen in der Heimath, Friesen in der Fremde" den Vorschlag: "Gegenseitig wollen wir einander mittheilen, was uns wichtig ist, wollen uns berathen miteinander und zusammen fördern unser gemeinschaftliches Wohl. ... Ein Mittel wäre eine friesische Zeitschrift, die allgemein gelesen würde ..."
Im Dezember 1965 publizierte das Nordfriisk Instituut die Nummer 1 der Zeitschrift Nordfriesland, bei deren Konzeption diese klassische Idee mitbestimmend war. Nach fast vier Jahrzehnten ist Nordfriesland immer noch die einzige Zeitschrift, die sich auf ganz Nordfriesland mit grundsätzlich allen Themenbereichen bezieht. Die Auflage liegt bei knapp 2 000 Exemplaren.
Politische, ökonomische und kulturelle Themen aus Nordfriesland werden behandelt. In der Rubrik "pro und contra" etwa werden die Positionen zu aktuell in der Region anstehenden Streifragen auf den Punkt gebracht. Ereignisse und Personen, die in Nordfriesland Akzente setzen, erfahren angemessene Würdigung. Berichtet wird über Bücher und Schriften, die sich auf Nordfriesland beziehen.
Aktuelle und grundlegende Beiträgen zur friesischen Arbeit und zu minderheitenpolitischen Fragen machen Nordfriesland zudem für viele engagierte Friesinnen und Friesen zu einem wichtigen Forum.
Nordfriesland ist auch die Mitgliederzeitschrift des Vereins Nordfriesisches Institut, der Bezug ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Ein gesondertes Abonnement kostet 12,00 Euro.
Und so geht's:
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